Wie kann ich als Rentner meine privaten Krankenkassen-Beiträge senken?

von | Jan 23, 2017 | Allgemein, Krankenversicherung, Versicherung | 0 Kommentare

Beitragsanpassung private Krankenkasse 2017

Hohe Beitragsanpassungen für Senioren in der privaten Krankenversicherung

Die für 2017 verkündeten Beitragserhöhungen der privaten Krankenversicherung fallen besonders üppig aus:

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Teilweise liegen die Beitragsanpassungen 2017 bei zehn oder zwölf Prozent!

Von dieser Erhöhung sind Senioren oft besonders betroffen. Häufig sind sie in alten Tarifen gefangen, in die keine Neukunden mehr aufgenommen werden. Der Kundenstamm altert gemeinsam und verursacht aufgrund des erhöhten Krankheitsrisikos immer höhere Kosten, was höhere Beiträge nach sich zieht. Obendrein haben sie verminderte Einkünfte, weil sie nicht mehr arbeiten.

Wie kann man als Rentner die Beiträge senken?

Um aus diesem Teufelskreis auszubrechen, ist das einzige wirkungsvolle Mittel gegen hohe Beiträge ein Tarifwechsel innerhalb des Konzerns. Hierfür wollen wir Ihnen einige hilfreiche Tipps mit auf den Weg geben.

Ein Wechsel in einen Tarif mit gleicher Leistung ist grundsätzlich ohne Gesundheitsprüfung möglich. Jedoch sollten Versicherte hierbei nie das Unternehmen wechseln, denn dabei geht die gesamte angesparte Altersrückstellung verloren. Diese wird auf Beiträge angerechnet und mindert diese damit.

Hilfestellung für Tarifwechsel in Dessau-Roßlau

Standardtarif der privaten Krankenkasse

Das größte Sparpotential bietet ein Wechsel in den Standardtarif. Dieser steht allen Versicherten offen, die vor 2009 privat krankenversichert waren oder 65 Jahre alt sind und mindestens zehn Jahre lang in einem Tarif versichert waren oder mindestens 55 Jahre alt sind und unter der Krankenversicherungspflichtgrenze verdienen. Beim Standardtarif liegt der Maximalbetrag bei 635,10€ im Monat, da jedoch die Altersrückstellung angerechnet wird, fällt er meist vermindert aus. So mussten im Jahr 2015 von 45 500 Versicherten in dem Tarif nur 331€ den Höchstbeitrag bezahlen. Im Durchschnitt fallen ungefähr 280€ an. Ehepaare, die weniger als 52 200€ im Jahr 2017 an Einkünften haben, zahlen gemeinsam nur den 1,5-fachen Beitrag.
Doch aufgepasst: Wer es sich offenhalten möchte, zu einem späteren Zeitpunkt in den Standardtarif zu wechseln, sollte jetzt nicht in einen der neueren sogenannten Unisex-Tarife wechseln, denn von dort geht es nicht mehr in den Standardtarif.

Hinsichtlich der Leistungen, bietet der Standardtarif etwas mehr als die gesetzliche Krankenkasse, in einigen Punkten aber leider auch weniger. Ein Hauptproblem ist das Arzthonorar. Bei Privatpatienten gelten höhere Honorarsätze, welche der Tarif jedoch nicht abdeckt. Versicherte sollten deshalb vor einem Arztbesuch die Konditionen besprechen, damit sie am Ende nicht auf den Kosten sitzen bleiben.

Basistarif der privaten Krankenversicherung

Eine weitere Option bei einem Wechsel ist der Basistarif. Allerdings kostet dieser 2017 monatlich 682,95€. Versicherte, die Sozialleistungen bekommen, können ihn jedoch zum Nulltarif erhalten. Der Tarif bietet dieselben Leistungen wie die Krankenkassen- auch bei Hilfsmitteln, Reha-Leistungen, Kuren oder Haushaltshilfen. Im Alter kann das von Vorteil sein. Leider gibt es die gleichen Probleme beim Arzthonorar wie im Standardtarif. Es gibt sogar Ärzte, die Patienten im Basistarif ablehnen.

 

Möchten Sie einen Tarifwechsel innerhalb der privaten Krankenversicherung prüfen?

Den richtigen Tarif herauszusuchen, ist offenbar gar nicht so einfach. Ihr Versicherungsberater bei Vorsorgepartner in Dessau-Roßlau hilft Ihnen jedoch gerne dabei, den für Sie optimalen Tarif zu finden. Informieren Sie sich unter www.vorsorgepartner.ag oder rufen Sie uns an (0340 / 870 1 87 800).

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